Sachsen
Geschichte
Geschichte Sachsen

- Ur- und Frühgeschichte: Siedlungsspuren der Germanen und slawische Stämme; später slawische Fürstentümer im Gebiet der heutigen Ober- und Niederlausitz.
- Mittelalter: Entstehung markgroßdeutscher und königlicher Strukturen; sorbische Staaten im Osten; Abspaltung verschiedener sächsischer Territorien.
- Heiliges Römisches Reich: Markgrafen- und Kurfürstenherkunft; Bedeutende Regionen: Olmützer Mark, Markgrafschaft Meißen; Wettiner und später Wettinische Teilungen prägen das Land.
- Hoch- und Spätmittelalter: Blütezeiten von Handelsstädten wie Görlitz, Leipzig, Freiberg; Bergbau in Sachsen (Saynische/Erzgebirge).
- Frühe Neuzeit: Kurfürstentum Sachsen entsteht; politische und religiöse Umbrüche; sächsische Königs- und Kurfürstenmacht.
- und 19. Jahrhundert: Erwerbskreise Preußens und anderer Staaten; Tag der sächsischen Könige; Industrielle Entwicklung; Leipzig als Messestandort und kulturelles Zentrum.
- Jahrhundert: 1918 Novemberrevolution; Freistaat Sachsen wird Teil der Weimarer Republik; NS-Herrschaft; Zerstörung im Zweiten Weltkrieg; Kriegsende 1945.
- DDR-Zeit: Sachsen als Teil der SBZ/DDR; Schwerpunkt Industrie, Strukturwandel; politisch stark mit Berlin verbunden.
- Wiedervereinigung: 1990 Neugliederung; Sachsen wird eines der neuen Bundesländer; wirtschaftlicher Auf- und Umbau; Schwerpunkt auf Automobilindustrie, Maschinenbau, Nano- und Biotechnologie.
- Gegenwart: Sachsen mit Städten wie Dresden, Leipzig, Chemnitz; starke Kultur- und Wissenschaftslandschaft; wirtschaftlich diversifiziert, Export- und Innovationsstandort.
Gib gern an, welche Epoche du tiefer mit konkreten Jahreszahlen willst (z. B. die Wettiner-Herrschaft, Bergbau im Erzgebirge, oder die DDR-Zeit).
Quelle: KI
Dresden
Erzgebirge
Fichtelbergbahn
Neuhausen
Deutsch Katharinenberg
Deutscheinsiedel
Annaberg-Buchholz
Johann Georgenstadt
Potůčky
Morgenröthe Rautenkranz
Seiffen
Seiffen
Seiffen Museum 1
Seiffen Museum 2
Reifen-Drehtechnik
Zur Entstehung der Reifendrehtechnik
Dies ist der Originaltext vom Bild links
Das Reifendrehen geht nicht auf eine spontane Erfindung zurück, sondern unterlag einem längeren Entwicklungsprozess.Bereits die in einem 1803 von Georg Hieronimus Bestelmeier in Nürnberg herausgebenen Warenverzeichnis abgebildeten Häuser könnten reifengedreht worden sein. Nach 1810 häufen sich die Hinweise, dass das Reifendrehen im Spielwarengebiet schon weit verbreitet und für die serielle Herstellung charakteristisch war. Rasch erreichte es eine hohe Perfektion und erlebte in der Mitte des 19. Jahrhunderts seine erste Blüte. Als eine spezielle Art der Langholzdrechselei zielt diese Technologie darauf ab, möglichst rationell und damit billig Schnitzrohlinge - vor allem für Spielzeugtiere - herzustellen. Reifengedrehte Erzeugnisse hatten entscheidenden Anteil am Aufschwung der erzgebirgischen Spielzeugherstellung.
Der Rat der Stadt Dresden berichtet am 14. November 1810 an die Königlich Sächsische Landes-Regierung: "Das Principale dieser einzelnen Waarenartikel ist folglich immer ein auf der Drehbank oder mittels der Drehmaschine gefertigter Körper und nur einzelne Accessoria (Zubehör) sind als aus freyer Hand gearbeitete Theile anzusehen. Selbst die zu den sogenannten Städten gehörigen Häußer werden auf der Drehmaschine in großen Reifen ausgedrehet und dann blos zerschnitten."




